Dein Sweet Spot liegt nicht da, wo du dich am meisten anstrengst
Die Frage ist nicht:
Was kann ich gut?
Sondern:
Wobei vergesse ich die Zeit – und andere profitieren davon?
Viele Menschen suchen ihre Stärken dort, wo sie Anerkennung bekommen.
In Rollen, Titeln, Karriereschritten.
Dort, wo Leistung sichtbar ist – und messbar.
Doch Wirkung entsteht oft an einer ganz anderen Stelle – im sweet Spot
Der Sweet Spot beschreibt den Bereich, in dem Energie, Kompetenz und Wirkung zusammenfallen – dort, wo Wirksamkeit ohne ständige Selbstüberforderung entsteht.
Das Missverständnis über Stärken
Stärken werden häufig mit Anstrengung verwechselt.
Mit Dingen, die wir „gut hinbekommen“, weil wir sie gelernt haben.
Oder weil sie von außen belohnt werden.
Doch echte Stärken fühlen sich anders an.
Sie kosten Energie – aber sie rauben sie nicht.
Sie fordern – aber sie überfordern nicht.
Stärken liegen dort, wo Leichtigkeit und Wirkung zusammenkommen.
Der typische Irrweg
Viele Biografien folgen einem bekannten Muster:
- Erwartungen erfüllen
- Verantwortung übernehmen
- Rollen ausfüllen
- Kompetenzen erweitern
All das ist sinnvoll.
Und doch führt es manchmal weg vom eigenen Sweet Spot.
Denn Karriere, Rollenbilder und externe Anerkennung geben Orientierung – aber sie ersetzen keine innere Passung.
So entsteht oft das leise Gefühl:
Ich funktioniere – aber ich wirke nicht wirklich.
Die Sweet-Spot-Formel
Ein hilfreicher Blick auf den eigenen Sweet Spot entsteht dort, wo drei Dinge zusammenkommen:
Energie
Was gibt mir Kraft, auch wenn es anstrengend ist?
Kompetenz
Worin bin ich überdurchschnittlich gut – ohne mich ständig beweisen zu müssen?
Wirkung
Wobei profitieren andere spürbar von meinem Tun?
Erst im Zusammenspiel dieser drei Aspekte entsteht echte Wirksamkeit.
Eine kleine Übung
Stell dir folgende Frage – ganz ohne Titel, Rolle oder Jobbeschreibung:
Wann werde ich um Rat gefragt, ohne dass es meine Aufgabe ist?
Oft liegt hier ein klarer Hinweis.
Nicht laut.
Aber eindeutig.
Warum viele ihren Sweet Spot spät ernst nehmen
Der eigene Sweet Spot wirkt oft unspektakulär.
Er ist selten das, womit man sich schmückt.
Und manchmal passt er nicht zu dem Bild, das man von sich selbst aufgebaut hat.
Deshalb wird er lange ignoriert.
Oder als „nicht wichtig genug“ abgetan.
Dabei liegt genau hier der Schlüssel für nachhaltige Zufriedenheit –
und für Führung mit Wirkung.
Zum Schluss
Stärken zeigen sich nicht dort, wo wir uns am meisten anstrengen.
Sondern dort, wo wir verlässlich Wirkung entfalten –
oft leise, aber konsequent.
Wenn Sie Ihren Sweet Spot nicht nur erkennen, sondern gezielt nutzen möchten. Nehmen sie mit mir Kontakt auf. Ich freue mich auf sie!

